entdeckt und geld verdient: airbnb

Durch meine mit einzige Freundin – die natürlich noch in Köln wohnt – habe ich eine sehr coole Seite entdeckt. Geld verdienen mit fast nichts tun: bei AirBnB. Ich hatte bisher noch gar nichts von dem Verein gehört, aber fand den Gedanken ganz interessant, seine Wohnung nächteweise zu vermieten und damit ordentlich zu kassieren. Na ja, wenn jemand mal nach Bremen will, wieso nicht. Keine paar Tage hatte ich mein hübsches Heim inseriert, bekam ich die erste Anfrage. Drei Nächte wollte sie bleiben. Yeah, 100 Euro! Sie ist doch nur zwei geblieben. Egal, yeah, 70 Euro! Abgesehen von dem etwas verwirrenden System und Informationen von AirBnB, lief es eigentlich ganz gut. Und das fast nichts tun ist auch so eine relative Sache…

Screenshot AirBnB

Die Seite selbst hat ein sehr schönes, klares und modernes Design. Auch das Inserieren seiner Wohnung ist kinderleicht. In den Beschreibungsfeldern wird vieles Vorgeschlagen, damit man bloß nichts vergisst. Für’s erste hab ich schnieke Snapshots mit meinem Apfelfon hochgeladen. Bekam dann die Info, das AirBnB eigene Fotografen beschäftigt, die dir umsonst die Bude fotografieren. So profimäßig, damit dein Reich für 45 min aussieht, wie ein Hotelzimmer. Mh. Wieso nicht. Jedoch kam es bisher zu keinem Termin. Na ja, ich mag meine Handyfotos. Sind auch viel authentischer. Also, alles ausfüllen, hochladen, ein paar Fakten festlegen und los geht’s!

Wie gesagt, hatte ich meine erste Buchung ein paar Tage später von einem netten Mädel, die an der Kunsthochschule bei einem Aufnahmeverfahren teilnehmen wollte. Anderthalb Tage habe ich geputzt wie eine Irre. Sogar meinen Schrank komplett ausgeräumt und abgestaubt. Gesaugt, gewischt, geschruppt, gespült. Es sah so wunderschön aus. So viel zum Thema fast nichts tun. Aber es geht ja um den Eindruck. Bessere Bewertungen = mehr Buchungen = mehr Cash. Nachdem ich dann auch endlich mal geschnallt habe, wie das mit der Bezahlung funktioniert, konnte es dann auch endlich losgehen. Sie bezahlt den Betrag plus Gebühren an AirBnB, die zahlen mir dann minus Gebühren meinen Gewinn aus. Also, unbedingt bei den Auszahlungspräferenzen dein Konto angeben! Sonst gibt’s nix.

airbnb

Ich musste mich unheimlich viel durchlesen bis ich alle Infos zusammen hatte und ich wusste, dass ich auch alles richtig mache. Generell muss man viel durch das Menü klicken, um dorthin zu kommen, wohin man hofft zu kommen. Durch die vielen Verifzierungsmöglichkeiten bekommt man auch etwas mehr Vertrauen in die Sache und in die Leute. Aber nimmt unbedingt deine Wertsachen mit! Im Notfall lugste durch den Spion und machst die Tür einfach nicht auf.

Ich bin dann für die Zeit woanders hin verschwunden und hab den fremden, zierlichen Menschen allein in meiner Wohnung gelassen. Als Willkommensgruß legte ich Kinderschokolade neben ein kleines Heftchen, welches ich gebastelt habe. Zucker süß.

DSC_8798

In dem schnuckeligem Heftchen, an dem ich mindestens so lang gebastelt habe, wie die Bude geputzt, schrieb ich ein paar Infos rein. Die besten Bus und Bahnverbindungen, wo man was einkaufen kann, welche Schränke tabu sind und wie die Musikanlage funktioniert. Ich würde sehr gern noch versuchen, ein kleines Tutorial für die Bindung, die ich verwendet habe, zu erstellen. Vielleicht krieg ich das ja mal gebacken.

Mein Gast war jedenfalls unheimlich entzückt über das Heft, die Schokolade und die Schublade, die ich ihr noch freigemacht hab. Tipp von Mutti. Ich ließ sie dann allein zurück und verschwand. Hatte ihr vorher noch den Kühlschrank mit lecker Frühstückt gefüllt, Sonntags einkaufen geht ja nicht so gut. Leider konnte sie vor Aufregung nichts essen. Mehr für mich.

Am Tag der Abreise hab ich noch bei Kaffee auf dem Balkon ganz lang mit ihr geschnackt. Super nettes Mädchen. Und wenn du den Platz kriegst, sag ich, dann pennste wieder hier wenn du nach Wohnungen suchst! Ich würde es schön finden, sie noch einmal zu sehen. Mir hat die Gastgeberrolle unheimlich viel Spaß gemacht. Lohnt sich auf jeden Fall, das mal zu machen. Man lernt Leute kennen und wird dafür sogar noch bezahlt. Und das Geld huschte schon am nächsten Tag auf mein Konto. ♡

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8 Gedanken zu “entdeckt und geld verdient: airbnb

  1. Wir hatten in Spanien für ein paar Tage eine private Wohnung – ohne es vorher zu wissen. Wir dachten, es sei eine Ferienwohnung, aber der Besitzer erzählt uns, dass er eigentlich da wohne und sich mit der Vermietung sein Einkommen aufbessere. Ich fand es sehr sympathisch dort.
    Es gibt auch noch 9flat, falls dich das interessiert. Ist eine Plattform wie Airbnb.

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  2. Ich höre immer öfter von Airbnb, aber hattest du denn so wirklich keine Angst, jemandem deine komplette Wohnung zu überlassen?
    Die kleinen Wertsachen kann man ja einpacken, aber was macht man denn beispielsweise dem TV? Vielleicht bin ich da auch einfach zu paranoid, aber ist das nicht die perfekte Plattform für Diebe?
    In einem anderen Blog habe ich gelesen, dass Gastgeber sowie Gäste bewertet werden. Hast du auf die Bewertungen des Mädels geachtet oder ganz wagemutig einfach zugesagt? 🙂

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    1. Hi Livia!
      Etwas Bedenken hatte ich schon, aber einem jungen Mädchen vertraue ich schon etwas mehr als einem Mann. Bewertet haben wir uns dann gegenseitig auch, sie hatte nur vorher noch keine Bewertungen. Ich war ganz wagemutig und hab einfach gehofft, das es gut geht! Und dieses mal hatte ich Glück.
      Und na ja, einen Fernseher hab ich gar nicht. 😀 (https://rosakaffee.wordpress.com/2015/04/30/ich-hab-meine-glotze-verkauft/)
      Vielleicht sollten wir öfter mal das Gute in Menschen sehen und nicht direkt negatives von fremden denken. Sind wohlmöglich tatsächlich überwiegend Leute, die günstig reisen möchten. Und wenn mir hier nicht meine sperrige Couch entwendet wird, klaut mir wahrscheinlich irgendjemand mein Portemonnaie in der Bahn.
      Liebste Grüße!

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